Shakshuka

Liebe auf den ersten Bissen!

"Shakshuka" Inhaltsverzeichnis

  1. Shakshuka
  2. Das Rezept

Kennst Du diese Gerichte, die total unscheinbar daherkommen und Du Dir denkst, dass Dich diese wenigen, altbekannten Zutaten ganz bestimmt nicht umhauen können? Tomaten, Paprika, Knoblauch, Petersilie, Eier und ein paar Gewürze – Wie soll diese Kombination denn noch überraschen? Alles kommt in eine Pfanne und wird dann ganz simpel eingekocht? Das soll das Geheimnis sein?

Als mir die ersten Bilder und die Zutatenliste von Shakshuka begegneten, gingen mir genau diese Fragen durch den Kopf. Ein simples Gericht, mit Fladenbrot oder Pita serviert, das womöglich auch noch durch das Nachkochen in einer Fernsehsendung einen Hype in den sozialen Netzwerken auslöst hat und jeder Blogger, der ein bisschen was auf sich hält, darüber berichtet und in den höchsten Tönen davon schwärmt?

Das kam mir schon ein wenig suspekt vor.
Deshalb habe ich erstmal die Finger von diesem Gericht gelassen und mich nicht weiter damit beschäftigt. Denn all diese plötzlich aufkommenden Foodtrends, auf die sich alle gleichermaßen stürzen, behandle ich erst einmal skeptisch und beäuge sie ganz genau. Genauso geht es mir übrigens auch bei Literatur und Filmen. Die Tatsache, dass alle es toll und lesens-, sehens- oder nachahmenswert finden, schreckt mich eher ab.

So habe ich mir mit dem Nachkochen von Shakshuka ziemlich viel Zeit gelassen und erst jetzt meine ersten Kochversuche damit gemacht. Dummerweise, muss ich nun sagen. Es schmeckt nämlich himmlisch und ist zudem auch noch sehr einfach zuzubereiten.

Dieses israelische Nationalgericht, das eigentlich zum Frühstück verspeist wird, ist genau das richtige Gericht für Menschen, die es lieben mit warmem Brot durch Sauce zu tunken. Es schmeckt würzig, fruchtig, scharf und süß zugleich und das pochierte Ei, welches man ganz simpel auf dem Tomaten-Paprikasud bis zum gewünschten Gargrad ziehen lässt, macht dieses Gericht perfekt.

Traditionell wird Shakshuka aus Tomaten, Chilischoten, Zwiebeln und pochiertem Ei zubereitet. Du kannst Dich natürlich an der ursprünglichen Zubereitung versuchen, bist aber auch in der Wahl weiterer Zutaten ziemlich frei.
Ob Du noch Feta darüber bröselst, ob Du Frühlingszwiebel und/oder Blattspinat hinzugibst oder Du Dich beim Einkaufen von weiteren Zutaten inspirieren lässt – bei Shakshuka sind Dir keine Grenzen gesetzt. Auch wenn Du es richtig scharf und feurig magst, kannst Du mit Chili natürlich ordentlich Gas geben. Selbst wenn Du kein Freund von frischem Koriander sein solltest, schadet das dem Gericht überhaupt nicht und ob Du eine Harissa-Gewürzmischung fertig kaufst oder Dir diese selbst zusammenstellst und anmischst, steht Dir vollkommen frei.

Die Zutaten und die Zubereitungsart sind zwar nicht extravagant und hochgradig innovativ, aber diesen Anspruch muss man an ein Lieblingsessen auch nicht haben, finde ich. Shakshuka ist eines dieser Gerichte, die auf den ersten Bissen ein Wohlgefühl erzeugen und darauf kommt es beim Essen doch an.

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  2. Das Rezept

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